Dagmar und Markus machen den Anfang. Sie fahren ganz spontan – das sind die besten Momente – einen Tag vor und bleiben bis Montag.
Susanne und Thomas fahren mit uns zusammen und bleiben eine Woche.
Das Wetter sah vielversprechend aus und hat die Voraussagen sogar übertroffen.

Bei einem so guten Wetter bringt nur der Sprung ins Wasser echte Abkühlung.

Am Abend gehen wir in den Nachbarhafen. Dort grillen wir die Sachen, die wir vorher im Jumbo eingekauft haben. Es wird ein lustiger Abend. Auf der Heimkehr in unsere Marina wird von jedem eine artistische Einlage gefordert.
Heute machen wir einen Ausflug. Und weil Markus heute Skipper ist, fahren wir natürlich nicht den direkten Weg, sondern drehen noch eine kleine Runde im Gouden Ham. Dagmar soll ja schließlich sehen, wo wir liegen. Dann geht es in die Marina De Schans Alphen.
Das ist eine nette, kleine Marina mit sehr wenig Anlegemöglichkeiten für ein großes Boot. Dafür gibt es dort eine Brach-Bar mit echt schlechten Mojitos. Ich muss echt nachfragen, ob da überhaupt Cachaça drin ist. Es wird dann aber nachgegossen. Dafür sitzt man sehr schön mit Beachfeeling. Aber direkt daneben gibt es richtig gute Pizzen.





Nach dem Heimkehr in unsere Marina machen wir uns noch einen schönen Sonnentag.
Am Abend wartet im Restaurant vom Hotel Moeke Mooren ein schönes Dinner mit Austern und anderem Schnickschnack auf uns. Den Absacker gibt es dann an Bord.


Markus und Dagmar verlassen uns. Danke für eueren spontanen Besuch. Es war eine schöne Zeit mit euch.
Wir gehen auf „große Fahrt“. Als erstes wollen wir in die Marina Van Gent. Das sind nur ein paar Kilometer, dafür mit einem Schleusengang. Sowas ist immer eine Herausforderung, zumal der Vordermann, dieser Angsthase, nicht weit genug zum Boot davor aufschließt und uns deshalb keinen Platz lässt. Unser Heck steht sogar noch über dem Drempel. Das ist der Absatz am Ende einer Schleuse, der sogar mit einer gelben Markierung gekennzeichnet ist, weil es gefährlich wird, wenn man darüber steht. Erst eine freundliche Intervention veranlasst den Skipper vor uns, Platz zu machen. Leute gibt’s….
Die Crew hat alles im Griff. Unser Manöver sieht richtig professionell aus. Bin mächtig stolz auf euch!




In der Marina Van Gent bei Kerkdriel passiert uns ein Mißgeschick. Nachdem ich am Anfang des Steges in einer freien Box angelegt habe, muss ich über den Bug aussteigen, weil der Fingersteg nicht gerade lang genug für unser Boot ist. Also stelle ich die Leiter für die anderen an. Als ich dann den Landstrom anstecken will, höre ich Thomas laut rufen. Aber da ist es schon zu spät. Das sich leicht bewegende Boot hat mit dem Bugspriet die Leiter umgeworfen, die sich ohne ein Wort in die Tiefen des Hafens verabschiedet.
Naja, vielleicht erwischen wir sie am Boden noch mit dem Bootshaken. Hahahahaha…
Ein Blick auf den Tiefenmesser sagt mir, dass der Hafen hier etwas über 30 (in Worten dreißig) Meter tief ist. Okay, die Leiter war sowieso blöd.
Und dann müssen wir auch noch umparken, weil diese Box einem Dauerlieger gehört, der heute zurückkommen wird. Diesmal lege ich rückwärts an, damit wir leichter an Land kommen. Und wieder ein Parademanöver. Dieser Platz ist besser, weil größer und näher an der Sanitäranlage.
Und dann bietet uns die niederländische Streitmacht noch ein Spektakel.
Das Abendessen nehmen wir bei Opa Pietje in Kerkdril zu uns. Ein kleines und sehr gemütliches Lokal mit hervorragenden Speisen.



Am nächsten Tag geht es weiter. Wir fahren nach Heusden. Wir lieben diesen Ort. Hier gibt es gute Möglichkeiten zum Anlegen. Und Heusden ist ein sehr schöner Ort mit guten Lokalen.




Wir erwischen einen guten Liegeplatz. Neben uns liegt ein Traumboot.
Natürlich reservieren wir einen Tisch zum Abendessen. Das ist auch notwendig, denn es ist viel los in Heusden. Mit der Wahl des Lokals und der Auswahl der Speisen sind wir hochzufrieden. Man gönnt sich ja sonst nichts.






Unser nächstes Ziel ist der Hafen Het Esmeer, der an der Afgedamden Maas liegt.
Die Tour ist schön. Es ist wunderbar, auf einem kleinen Gewässer zu fahren. Man sieht einfach richtig viel links und rechts. Und das Frühstück, das uns Thomas während der Fahrt reicht, sucht seinesgleichen. Also Frühstück kann er.

An der Marina angekommen sieht es zunächst so aus, als wäre kein Platz für uns. Alle Stege für große Boot sind belegt. Und der innere Hafen erscheint mir ein wenig flach., Außerdem liegen dort ausschließlich Dauerlieger. Die wenigen Gastliegeplätze sind voll. Ich manövriere das Boot in Zeitlupe an das Ende des Meldesteges in der Hafeneinfahrt. Die Crew zeigt wieder einmal, was sie drauf hat. Der aufmerksame Hafenmeister erlaubt das Liegen hier, bittet aber darum, so weit vorzufahren, dass dahinter noch Platz für ein Boot ist, wenn auch ein kleines.
Das Hafenbier gibt es im Bistro d’n Duuk, supergemütlich hier. Also gleich reservieren für das Abendessen.











Uns gefällt es so gut, dass wir einen weiteren Tag hier bleiben. Und weil es immer noch schön ist, bleiben wir noch einen Tag.
Susanne und Thomas machen einen Fahrradausflug nach Veen. Im Jumbo kaufen sie leckeres Zeug für das geplante BBQ, wenn wir zurück in Maasbommel sind.


Wir fahren am nächsten Tag in einem Rutsch nach Hause in unsere Marina.



Dort machen wir am Abend ein kleines BBQ am Steg.

Eine schöne Woche geht zu Ende. Wir haben die Zeit mit Markus und Dagmar, Susanne und Thomas genossen.

